180203 EiberghuetteLiebe Berg- und Skiriegeler

Heute gibt es von mir keinen philosophischen Exkurs. Diesmal geht es um Erinnerungen.

10 Hüttenbücher sowie ein Chronikbuch stapeln sich auf meinem Tisch. Wo soll ich beginnen und wo soll ich aufhören? Ich beginne beim Chronikbuch: 

Erstmals wurde die Hütte im Frühjahr 1920 von E. Wanner erwähnt. Er schloss bei einem Spaziergang über die “Pfyffe” die Hütte geradewegs in sein Herz. Er mietete die Hütte vom Kanton Bern mit 2 Mitstreitern: Fritz Schöni und Frl. Greti Bigler. Leider mussten sie die Hütte wegen auseinanderfallen der Hüttengemeinschaft aufgeben. Sie vermittelten dieselbe dem TVL.

Am 5. Mai 1929 gab es eine erste Besichtigung mit Otto Häberli, Alfred Schneider und Ernst Flückiger. Zähe Verhandlungen wurden getätigt. Der Mietzins wurde auf jährlich Fr. 125.-- festgelegt und das Inventar wurde mit Fr. 120.-- übernommen. Die Kosten für die Gründung der B+S, Statuten, Hüttenreglemente und Versicherung wurden mit Fr. 50.-- veranschlagt. Somit wurde am 22. August 1929 im Café Länggasse an der Bühlstrasse die B+S gegründet und am 30. April 1930 musste die erste Zahlung dem Kanton übergeben werden. Damals lief noch alles per Handschlag. Das Chronikbuch, die Statuten sowie das Reglement waren die Basis für das Mietverhältnis. Erst ab dem 1. Mai 1975 gab es mit dem Kanton einen schriftlichen Vertrag welcher der damalige Präsi, Urs Zahnd, aushandelte. Der Mietzins stieg zwischendurch von Fr. 125.-- auf Fr. 600.-- und ab 1975 auf Fr. 1200.-- im Jahr. Heute würde man dem “Wucher” sagen. Aber zwischen 1929 und 1975 liegen doch ein paar Jährli und bis zum Schluss des Mietverhältnisses, am 31. Oktober 2017, blieb der Zins ja immer gleich. 

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Den ganzen Jahresbericht gibts als pdf-File zum downloaden:

Euch allen wünsche ich fürs 2018 alles Gute, das Gelingen all eurer Vorhaben, viel Freude an allem auch noch so Kleinem, gute Gesundheit und viel Glück.

Nun noch das obligate Schlusswort
Das Leben ist ein ewiger Abschied.
Wer aber von seinen Erinnerungen geniessen kann, 
lebt zweimal.
Marcus Valerius Martial

Merci viu mau!
Öie Präsident
Pesche Burger
Courgevaux, im Januar 2018