19 Visp2 Tempesta 124.03.2018 - Die Bilanz gegen Teams aus dem Tabellenkeller war in dieser Saison mehr als enttäuschend. Am Samstag konnte die erste Mannschaft der Längässler seiner Favoritenrolle allerdings gerecht werden.

Drei Runden vor Schluss hatte das «Eis» ein weiteres Mal eine Rechnung gegen ein Team aus den unteren Gefilden der Tabelle offen. Im Hinspiel, in dem sowohl Abwehrchef Nik Charczuk (rote Karte) als auch Räffu Tempesta (Wunde am Kopf) während dem Spiel ausfielen, konnten wir mit Müh und Not ein mageres Unentschieden über die Zeit retten. Man war also definitiv auf Wiedergutmachung aus. Die Devise: Kopf nach oben, befreit aufspielen und den Gästen ihren Ausflug in die Deutschschweiz so unangenehm wie möglich machen.

Unsere Besucher aus der Welschschweiz waren mit nur 7 Feldspielern angereist. Das bedeutete für den breiten Kader der Stadtberner, dass man das Spiel schnell gestalten sollte, um so die Kondition von der SG Nyon zu prüfen. Bereits in den Anfangsminuten der Partie zeigten die Platzherren im Spitz, dass der Punktverlust in Nyon ein Ausrutscher war. Vorne schaffte man es die Angriffe abgeklärt und erfolgreich abzuschliessen, während hinten die Deckung solide stand und man den Gegner zu unnötigen und schwierigen Würfen zwang. Die ersten Tore entstanden vor allem indem man Abpraller des glänzend aufspielenden Torhüters Nino di Pasquale durch die erste oder zweite Welle in einen komfortablen Vorsprung verwandeln konnte. Einzig der Linkshänder im Rückraum schaffte es immer wieder den Ball durch Hüftwürfe ins Tor zu befördern. Nur wegen ihm liess man sich aber nicht beunruhigen, und so ging man mit einem 8-Tore Vorsprung zum wohlverdienten Pausentee.

Trotz toller Ausgangslage zur Halbzeit waren noch einmal 30 Minuten zu spielen und die Länggässler sollten deshalb noch nicht zu früh an den Feierabend denken.

Der Start in die zweite Halbzeit funktionierte allerdings wünschenswert. Obwohl das Spiel nun ein wenig ausgeglichener war, konnte der TVL den Gegner nach und nach auch physisch übertrumpfen. Leider kam es aber auch im Rückspiel zu einer unschönen Szene. Ein Spieler von Nyon prallte mit dem Kopf von Valerio Mollet zusammen. Eine Platzwunde war die Folge. Als kurz darauf auch noch einer der gegnerischen Spieler die dritte 2-Minutenstrafe erhielt und damit vom Platz flog, hatten sie nur noch fünf Feldspieler zur Verfügung. Von da weg war es klar, dass die Längässler das Spiel für sich entscheiden würden. Unnötigerweise kam es 30 Sekunden vor Schluss nochmals zu einem Schockmoment. Ädu Joss verkeilte sich in einem Zweikampf mit seinem Gegenspieler und verletzte sich dabei am Ellbogen. Nach ersten Abklärungen können die Stadtberner jedoch aufatmen. Es scheint nichts Gravierendes zu sein. Trotz allem: Gueti Besserig Ädu!

Mit diesem Sieg im Rücken kann das «Eis» nun die Osterzeit geniessen, bevor es am übernächsten Wochenende zum letzten Auswärtsspiel gegen Yverdon antritt.

 

 

TVL1 – SG Nyon 28:16 (16:8)

TVL: di Pasquale; Carratu, Charczuk (1), Fehr (1), Friebe, Häfliger (4), Joss (3), Mollet (5), Oberholzer (5), Schmid (2), Tempesta (3), Weidtmann (4).

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