1718A BSV3 Jost06.10.2018 - Nach der knappen Niederlage vom letzten Wochenende in Lausanne gab es für die erste Mannschaft am vergangenen Samstag in Münsingen nur ein Ziel. Der zweite Sieg der Saison musste her.

Das Ziel der ersten Mannschaft war klar. Man wollte sich den Samstag so schön wie möglich gestalten und den Handballern des HBC Münsingen, welche an diesem Tag ihr erstes Meisterschaftsspiel der Saison spielten, den Auftakt vermiesen. Festhalten wollte man an der sehr guten Abwehrleistung vom vergangenen Wochenende und der Ruhe im Angriff. Es sollte allerdings anders kommen. Im Angriff stand man zu nahe an der offensiven Deckung der Hausherren und verlor dadurch viele Bälle, welche mit schnellen Gegenstössen bestraft wurden. Coach Wegi musste reagieren und nahm in der zehnten Minute beim Stand von 5:1 bereits sein Timeout um das Team wachzurütteln. Die Folgen dieser Massnahme erkannte man sofort. Man fand zur Ruhe im Angriff zurück, erspielte sich Chancen und konnte diese auch in Tore ummünzen. Dadurch konnte der Gegner keine einfachen Gegenstoss-Tore erzielen und biss sich nun die Zähne an unserer Verteidigung aus. So verwandelte das «Eis» einen zwischenzeitlichen Rückstand von 6:1 in eine Pausenführung von 10:12.

In der Pause erinnerte Trainer Wegelin nochmals an unsere Stärken. Das Spiel würde in der Verteidigung entschieden denn gegen unsere gut aufgestellte 6:0 Verteidigung mit dem grossen Mittelblock war es schwierig ein Tor von 9 Metern zu erzielen. Ausserdem schwor er uns nochmals darauf ein, in den ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit gleich nochmal klarzustellen, wer die bessere Mannschaft ist, und nicht wie schon so oft das Spiel in dieser Zeit wieder aus der Hand zu geben.

Die Worte des Coachs konnte das Team dann auch in Taten umsetzten. Wie in der ersten Halbzeit spielte man ruhig und präzis vorgetragene Angriffe und krönte diese mit den wohlverdienten Toren. In der Verteidigung liess man nur wenig zu. Wie gefordert konzentrierte man sich in den ersten 10 Minuten und erspielte sich einen Vorsprung von sechs Toren (12:18 in der 40. Minute). Was dann passierte ist schwer zu erklären. Vermutlich dachte man sich nach dieser angesprochenen Startphase, dass alle Ziele erfüllt wurden und man sich nun zurücklehnen kann. Die Gastgeber nahmen diese Einladung an und verkürzten in nur drei Minuten auf zwei Tore. Unglaubliche 12 Minuten erzielten die «Länggässler» nicht einen Treffer und so stand es in der 52. Minute 17:18. Doch plötzlich ging ein Ruck durch die Mannschaft und man setzte nochmals alles daran das anfängliche Ziel, einen Sieg, zu erreichen. Die technischen Fehler reduzierten sich, die Angriffe wurden wieder mit Überzeugung gespielt, und so spielten sich die Stadtberner bis zum Schluss doch noch einen beruhigenden Vorsprung von vier Toren zum Schlussstand von 18:22 heraus. Hervorzuheben ist die Leistung von Chrigu Schmid, welcher in heiklen Situationen die Verantwortung übernahm und mit 8 Toren der klare Topscorer dieser Partie war.

Ausser den anfänglichen Unkonzentriertheiten und der mentalen Abwesenheit in der zweiten Halbzeit spielte das Team eine gute Partie und konnte die budgetierten 2 Punkte nach Hause nehmen. Es gilt nun allerdings genau solche Phasen zu vermeiden und von der ersten Minute bis zur Schlusssirene eine konstante, konzentrierte Leistung auf den Platz zu bringen. Dies kann man nun in drei spielfreien Wochen erarbeiten, bevor es am 28. Oktober gegen den starken Aufsteiger Steffisburg Zuhause im «Tscharni» geht.

Bericht: Pascal Jost

 

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