1718A BSV3 Jost25.11.2017 - Nach zuletzt drei punktelosen Partien und einem Unentschieden schafft es das „Eis“ endlich wieder beide Punkte zu Hause zu behalten. Im Spitz führte der Sieg über den Kampf und genau dieser wurde angenommen.

Die Devise war wie immer klar. In der Abwehr mussten die Länggässler aggressiv agieren und wenig zulassen, im Angriff abgeklärt spielen und Geduld haben. Die Mannschaft fokussierte sich nochmal und dann kam der Anpfiff.

Nach dem ersten Fehlwurf im Angriff kassierte das Heimteam nach nur 38 Sekunden auch schon die erste 2-Minuten-Strafe. Der Auftakt in das Spiel war also deutlich misslungen. Als der TVL sich nach diesem Start wieder etwas gefangen hatte und sich nochmals an die Zielsetzung erinnerte, gelang es doch noch die Abwehr der Mannschaft aus Köniz zu beschäftigen. Aus einem zwischenzeitlichen 5-Tore-Rückstand konnte man sich bis zur Halbzeit dank einem strukturierten Angriff und einem Abwehrbollwerk zu einem Unentschieden heran kämpfen (15:15).

Die Stimmung in der TVL-Kabine war nach der erfolgreichen Aufholjagd aufgeräumt. Coach Friebe mahnte allerdings kühlen Kopf zu bewahren. Als erstes galt es die gefährlichen 10 Minuten nach der Pause zu überstehen, in denen der TVL bisher immer Mühe hatte.

Länggasse startete entschlossen in die zweite Hälfte, kämpfte um jeden Ball und wurde dafür auch belohnt. Bis zur 40. Minute musste TVL-Goalie Nino di Pasquale nur zweimal hinter sich greifen.

Während die Abwehr eine Leistung aus fast vergessenen Tagen zeigte, funktionierte nun auch im Angriff wieder vieles. Durch Kollektiv- wie auch Einzelleistungen wurden immer wieder Lücken in der gegnerischen Defensive aufgerissen, welche die TVL-Akteure auch zu nutzen wussten. So verteidigte man sich in einen Rausch und vorne gelangen nebst Durchbrüchen auch viele einfache Gegenstosstore.

Der Sieg viel schlussendlich deutlich aus. Das 32:24 ist jedoch auch in seiner Höhe absolut verdient und wiederspiegelt die Stärkenverhältnisse ab der 20. Minute. Die Mannschaft nahm den Kampf an und zeigte bis in die letzte Minute, dass sie in den letzten Spielen unter ihrem Wert geschlagen wurden. Seit langer Zeit muss man nicht verzweifelt nach guten Dingen und herausragenden Spielern suchen, denn jeder Spieler zeigte eine tolle Leistung. Die zwei hinzugewonnen Punkte sind hochverdient und mit Blick auf die Tabelle auch sehr, sehr wichtig.

Am nächsten Sonntag gilt es den Schwung mitzunehmen. Es steht der nächste Ausflug in die Romandie an. Der TVL trifft in diesem Spiel gegen die SG Nyon 2 auf den Zweitletzten der Gruppe. Was könnte also diesen Sonntagsausflug besser krönen als mit zwei Punkten im Gepäck zurück nach Bern zu fahren.

Bericht: Pascal Jost

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