170625 Lutz TeamChampionchips225.06.17 - Silvan Lutz trägt namhaft zum erstmaligen Aufstieg der Schweizer Leichtathleten in die Super League bei. Erstmals qualifizierte sich Silvan Lutz für den Einzeleinsatz an den Team Europameisterschaften. Er war schon mehrmals als Staffelläufer mit dabei Es starteten in Vaasa bei kalten Temperaturen 12 Nationen. Am Freitag mussten die Athleten erstmals um die acht Plätze am eigentlichen Event vom Samstag und Sonntag kämpfen.

Bild: athletix.ch

 

Freitag

Die Qualifikation für einen Start unter den Top 8 gelang unerwartet locker und leicht. Mit 47.16 Sekunden wurde er in seinem Vorlauf Dritter, womit er sich direkt qualifizierte. Es brauchte allerdings seine starke Zeit, wenige Zehntel langsamer bedeuteten bereits das Ausscheiden. Silvan legte eine verwunderliche Abgeklärtheit und Lockerheit an den Tag.

Samstag

Am Samstag, 24. Juni 2017 um 1505 Uhr ging es dann um wichtige Punkte. Vier Punkte hatte Silvan dank der Qualifikation schon mal auf sicher. Jeder bezwungene Gegner bedeutete einen wertvollen Punkt mehr. Das Wetter war garstig, kalt und regnerisch. Silvan hatte mit 0.143 Sekunden (am Freitag 0.189) die zweitbeste Reaktionszeit im ganzen Finalfeld. Er schien bereit zu sein. Mit einem wiederum starken Lauf auf der für Meisterschaften eher undankbaren Bahn 8 klassierte er sich hinter Dylan Borlée auf dem hervorragenden vierten Rang und holte damit 9 Punkte für die Schweiz. Das ist einfach stark. Zu Erinnerung, 2015 lief der junge Luca Flück in Heraklion 48.07 Sekunden und er wurde damit Neunter. Philipp Weissenberger war 2013 in Dublin mit 47.63 Sek. sehr guter Fünfter. In Izmir war ebenfalls Weissenberger mit 47.57 Sek. Neunter. 

Sonntag

Überraschend wurde Silvan am Sonntag auch noch in der 4x400m Staffel eingesetzt. Nati Coach Flavio Zberg liess das Quartett mit Luca Flück am Start, Joel Burgunder auf Position zwei, Silvan Lutz auf Position drei und Vicent Notz als Schlussläufer antreten. Die Ausgangslage war höchst spannend. Die Schweiz durfte im Vergleich zur Türkei nicht mehr als vier Punkte einbüssen. Luca Flück und Joel Burgunder liefen auch taktisch sehr gute Abschnitte. Joel geht die Bahnrunde stets sehr schnell an, kann dann das Tempo nicht ganz durchhalten. Das war auch in Vaasa so, sodass der Wechsel nicht mit allzu hohem Speed stattfand. Silvan konnte aber praktisch gleichauf mit der Türkei und Schweden übernehmen und trotz einem Rempler in der zweiten Kurve souverän und wieder gleichzeitig mit den Türken und Schweden an Vincent Notz übergeben. Dieser musste dann die beiden Nationen ziehen lassen und auch der Norweger vermochte sich noch an Notz, der alles in den Lauf warf was er konnte, verbeikämpfen. Der 6. Rang mit den so wichtigen 7 Punkten hielt die Schweiz auf dem sensationellen 3. Rang. Silvan war auch in seinem 3. Rennen in drei aufeinanderfolgenden Tagen wieder schnell, sehr schnell unterwegs. Die Zeit von 3.09.18 entspricht nicht den Erwartungen, das war aber für einmal wirklich nur Nebensache. Silvan, herzliche Gratulation. Das war beeindruckend. Und ganz nebenbei: Dem Norweger Mauritz Kashagen begegnete Silvan an allen vier Tagen in direkten Begegnungen. Am Freitag war der Norweger schneller als Silvan, am Samstag schon deutlich hinter Silvan und am Sonntag war er dann schon gar kein ernsthafter Gegner mehr. 

Bericht auf Swiss Athletics über den Wettkampf

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