Wer zu viele Fehler macht…

Am allerletzten Dienstag im Januar empfingen wir Uni Bern im Muristalden. Das letzte Spiel gegen die Nachwuchsakademiker war uns wegen des auf beiden Seiten fehleranfälligen Spiels noch in guter bzw. schlechter Erinnerung und wir wollten gleich wie die Feuerwehr loslegen, um dem Match unseren Stempel aufzudrücken.

Und siehe da, das gelang vollends im ersten Satz, allerdings auch unter gütiger Mithilfe des Gegners. Uni fabrizierte erstaunlich viele Eigenfehler, wir spielten solide und konnten rasch ziemlich mühelos davonziehen und so wurde der Satz zu einer klaren Beute des Heimteams.

Eigentlich wollten wir danach so weitermachen, allerdings wechselte Uni danach auf einigen Positionen und kam deutlich besser ins Spiel. Der neue Passeur spielte abwechslungsreich und obwohl der Satzbeginn noch recht ausgeglichen war, schlichen sich langsam mehr Fehler in unser Spiel ein. Nach einer gegnerischen Serviceserie hatte Uni zu viele Punkte Vorsprung, die dann – wie bei uns im Startsatz – zum Satzgewinn führten. Ausgleich.

Nun wechselte Coach Fäbi auch bei uns, allerdings blieb der erhoffte Impuls im dritten Satz leider aus. Wir spielten immer noch zu fehleranfällig und zu unkonzentriert, was von Satzbeginn weg in einem ständigen Rückstand mündete. Satz 3 ging ebenfalls ziemlich deutlich an das Gastteam.

Im vierten Umgang wollten wir nochmals alles geben. Wir kämpften um jeden Punkt und gaben unser Bestes, liessen uns auch vom Auftreten des Schiedsrichters nicht verwirren. Da wurde trotz Verletzung weiter gespielt und die letzte Energie eingesetzt, um hier doch noch was zu reissen. Zunächst sah es so aus, als würde Uni wie bisher weiter durchziehe, die Heimherren setzten allerdings zur Verfolgungsjagd an und so stand es plötzlich nach langem Rückstand 23:24 aus unserer Sicht.

Wer jetzt denkt, wir hätten den nächsten Ball versiebt – natürlich falsch, allerdings schenkte uns der Gegner mit einem sehr kuriosen Anspielfehler die Chance, den Satz doch nach Hause zu bringen und einen fünften Entscheidungssatz zu erzwingen. Dazu erhielten wir sogar einen Satzball, den wir aber nicht verwerten konnten. Ihr ahnt es schon: Knapp aber verdient ging auch dieser Satz mit 28:26 an Uni Bern, denen wir zum Sieg gratulieren.

Highlight of the Match: Giorgios Hammerangriffe im vierten Satz

Fürs Herren II Vinz

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