Dienstagabendvolley – hart aber herzlich…


Der TVL empfing Volley Liebefeld. Die Affiche hatte eine gewisse Brisanz: In der Vorsaison schaltete der (damals) Unterklassige aus Köniz die Länggässler in der 1. Runde des Kantonalcups aus. Eine herbe Schlappe. Der TVL reiste im Vergleich zur Sonntagspartie gegen Uni Bern mit einer stattlichen Zahl von 9 Mitstreitern an – ausser den verletzten Earl und Nico waren alle dabei, Lüku gab sein diesjähriges Stelldichein. Soweit so gut…


Das Spiel entpuppte sich vom ersten Ballwechsel an als wahrer Augenschmaus. Beide Teams konnten mehr mit Punkten und gelungenen Aktionen als mit Fehlern glänzen. Das Heimteam war immer einen Schritt, teilweise um fünf Längen, voraus. Gegen Ende des Satzes holte Liebefeld Punkt um Punkt auf und schaffte es schliesslich sogar, den Satz mit 26:24 einzuheimsen. Hart für die Gastgeber, weil der Start durchaus ansehnlich, wenn nicht erdrückend war, herzlich, weil wir nun ein Spiel über mindestens 4 Sätze anpeilten.
Der zweite Durchgang war nicht minder intensiv. Hart geschlagene Bälle, hohe Blocks und gute Stimmung hüben wie drüben. In der money time hatte wiederum Liebefeld die Nase vorn und erreichte mit Vehemenz 2 Punkte Differenz – was reichte, um auch diesen Satz zu holen. Hart, weil zumindest einige Entscheide des Schiedsgericht zuungunsten des TVL gefällt wurden, herzlich, weil dies nicht in epischen Dialogen mit der Spielleitung mündete.


Runde 3 ist nicht der Rede wert, deshalb die Facts schwarz auf weiss: Der TVL von der Rolle, die Gäste nach Belieben – 25:10 und aus die Maus. Hart, weil ein übles grounding, das nicht als Aufbau für kommende Spiele taugt, herzlich, weil damit die beiden fröhlichen Schreiberinnen nicht allzu spät in den Abend entlassen werden konnten.
Nun steht Wundenlecken auf dem Programm. Coach Giorgio tut gut daran, eine Balance zwischen Nicht-überbewerten und Achtung, aufgepasst! zu finden. Die Bauchlandung kann (und wird) auch nur temporär sein (Nachtrag: seit dem 1.11. fliegen auch die Flugis wieder ab Belpmoos – Hoffnung keimt auf…)


Highlight of the match: war keines auszumachen, zumindest nicht beim Heimteam


Fürs Herren II, Tom