Ein Spiel mit vielen unbekannten zeichnete sich im Vorfeld ab. Während unser Coach nichts Besseres zu tun hat, als uns von den Malediven aus ein gutes Spiel zu wünschen, reisten wir (oder mindestens ich) mit dem Bauchgefühl eines erneuten 5-Sätzers nach Burgdorf. Ich glaube ich habe in Burgdorf noch nie weniger als 5 Sätze gespielt. Also weil Richu fehlte, wurden wir von Romana gecoacht und weil auch Christoph fehlte, durften wir auf unseren Edeljoker Chrigu zählen (euch beiden ein grosses Merci). Während wir in der Dämmerung der Halle zu Burgdorf (Man darf sich doch die Frage stellen, ob aufgrund des grossen Stellenabbaus in der Stadt Burgdorf, diese Lichtreduktion erste Sparmassnahmen sind) mit einlaufen beginnen, kann sich Romana etwas um den Physiotherapeuten kümmern :-).

In Anlehnung an das bevorstehende Eidgenössische Schwingfest in Burgdorf, wollen wir doch den Spielbericht der Tradition gewidmet verfassen:

Das 53‘000 Plätze umfassende Stadion ist kaum besetzt. Zu Spielbeginn sind wir aber voll parat und haben uns auch an die schummrig romantische Stimmung gewöhnt. Da wir eh alles beneidenswerte Romantiker sind, schlagen wir voll los und überfahren die Burgdorfer doch etwas. Erst Mitte des ersten Ganges konnten sie sich etwas fangen. Wir haben aber nichts mehr anbrennen lassen und den ersten Gang mit 25:17 gewonnen. Im zweiten Gang lief es weiter gut, aber nicht mehr ganz so stark. Es reichte aber trotzdem zum 25:21. Jetzt stellte sich die grosse Frage ob es sich bereits um den Schlussgang handelte oder nicht. Der Start war sehr ausgeglichen und Burgdorf führte erstmals auch und es brauchte immer wieder tolle Einzelaktionen um den Anschluss nicht zu verpassen. Erst beim 23:23 wurden die entscheidenden Gedankengänge vollzogen. Während Till und Pädu an ein Apéro wollten, Mägi die Premiere eines 3:0 feiern wollte und eigentlich alle wussten, dass Eli’s Knie keine weiteren Punkte überleben würde – hat das Team Stillschweigend entschieden, dass wir Burgdorf auf den Rücken werfen, diesen 10er schreiben und den Schlussgang mit 25:23 beenden.

Zum ersten Mal haben wir gezeigt, was wir können und wollen. Was eine Frau am Spielrand alles ausmachen kann :-).

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