Sowohl die Männer (Faro/POR), als auch die Frauen (Dubnica/SKA) haben am vergangenen Wochenende den ECCC absolviert. Die Latte auf europäischem Niveau lag deutlicher höher, als im nationalen Vergleich. Und gekämpft wurde nicht nur gegen starke Gegner. 








Faro (POR)/Dubnica(SKA) - Das Männer-Team der LG Bern startete am Pfingstwochenende in Portugal in der A-Gruppe der besten europäischen Club-Teams. Den Aufstieg in die A-Gruppe und damit die Teilnahme in Portugal sicherten sich die Männer letztes Jahr in Belgrad, als sie als Gruppen-Zweite in die Champions League aufgestiegen sind.

 

Entsprechend stark waren aber nun die neuen Gegner. Nach einer sehr langen Anreise via Lissabon nach Faro am Freitag, bedingt durch den Fluglotsenstreik in Portugal, hat das Team am Samstag den ersten Wettkampftag auf dem siebten Platz abgeschlossen (punktgleich mit dem Acht-Klassierten). Diese Zwischenklassierung darf als kleiner Erfolg betrachtet werden, startete doch das Team als klarer Aussenseiter auf dem achten Melderang.

 

Die Gegner zeigten mit europäischen Top-Leistungen wozu sie fähig sind. Jede Disziplin war mit Teilnehmern von Olympischen Spielen, Weltmeisterschaften oder Europameisterschaften besetzt. Mit viel Kampfgeist versuchte die LG Bern mit den anderen Teams in Tuchfühlung zu bleiben. Das sonnige und warme Wetter, wurde durch einen sehr starken Wind begleitet wurde, hat neben den Gegnern für sehr herausfordernde Wettkämpfe gesorgt.  

 

Zum Verbleib in der Champions Klasse hätte ein mindestens ein sechster Schlussrang resultieren müssen. Dieses Ziel wurde allerdings mit jeder Disziplin schwieriger zu erreichen. Somit musste in der Schlussabrechnung am zweiten Wettkampftag der achte Schlussrang und damit der Abstieg in die B-Gruppe akzeptiert werden.

 

Dennoch dürfen die Athleten mit dem Start an diesem Top-Event zufrieden sein. Sie haben gezeigt, dass sie als Schweizer Vereinsmeister auch international Akzente setzen können. Und mit dem achten Rang unter den besten Teams Europas brauchen sie in der B-Gruppe keinen Vergleich zu scheuen. 2013 wird dann wieder um den Aufstieg gekämpft, vorausgesetzt, dass die Männer am 9. Juni 2012 in Bern erneut Schweizer Vereinsmeister werden.

 

Die Frauen traten derweil in der Slowakei in der B-Gruppe der europäischen Mannschaften an. Auch sie hatten sich durch den letztjährigen Sieg an den Schweizer Vereinsmeisterschaften qualifiziert. Für den Wettkampf in Slowenien, wie auch für SVM von nächster Woche kann das SVM-Team auf personelle Verstärkung zählen.

 

Eine solche Verstärkung ist Anca Heltne. Sie vermochte gleich in der ersten Disziplin einen Akzent zu setzen. Mit 16.99m gewann sie das Kugelstossen deutlich. Auch im Diskuswerfen lieferte sie mit dem dritten Rang ein solides Resultat. Beatrice Marti schleuderte den Hammer auf 38,08 Meter. Durchaus ein beachtliches Resultat, wenn man bedenkt, dass die Athletin vier Jahre lang keine Wettkämpfe mehr bestritten hat. Den Läuferinnen des TVLs im Dress der LG Bern gelang ein durchzogener Wettkampf: Mirja Jenni (5000m/16:42.36) gelang in der noch jungen Saison ein sehr gutes Resultat. Sie dominierte ihr Rennen und sorgte über 5000m für die Maximalpunktzahl. Nathalie Schertenleib (3000m/10:26.27) zeigte sich nach dem ersten Team-Wettkampf für die LGB dagegen enttäuscht. Sie habe rund eine halbe Minute schneller laufen wollen, gab die 21-Jährige zu Protokoll. Mit ihrer Wunschzeit wäre sie ebenfalls in den vordersten Rängen ihrer Disziplin klassiert gewesen.

 

Die Frauen der LG Bern hatten den Wettkampf in Dubnica mit einigen nahmhaften Absenzen absolvieren müssen. Am Ende resultierte Rang acht, mit 77 Punkten.

 

(Thomas Riesen und Eva Schneider)

 

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